Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...
Die Rahmenbedingungen sind derzeit - vorsichtig ausgedrückt - eine große Herausforderung. Die Finanzkrise mit anschließender Weltwirtschaftskrise hat den Focus der Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Viele Projekte und Initiativen im Bereich der Erneuerbaren Energien verzögern sich. Der Krieg im Nahen Osten zur Jahreswende hat nicht nur unermesslichen menschlichen und finanziellen Schaden verursacht, sondern auch eine veritable Vertrauenskrise mit sich gebracht. Dazu habe ich vor kurzem eine interessante Information zu den indirekten Kosten der Auseinandersetzungen in Palästina gefunden:
Studie: Was die Konflikte den Nahen Osten kosten
4,5 Billionen Dollar soll allein Saudi-Arabien im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten verloren haben. Das geht aus einer Studie des indischen Thinktanks "Strategic Foresight Group" hervor.
Die palästinensischen Gebiete stehen nicht nur im Zentrum des Konflikts, auch die Wirtschaftsentwicklung blieb weitgehend stecken. Die Wartezeiten an den Checkpoints zwischen Ramallah und Jerusalem haben dem Land seit 2000 etwa 100 Mio. Arbeitsstunden gekostet."
Middle East Post
Aus all diesen Gründen sind die Entwicklungen im mediterranen Raum derzeit recht langsam. Im Gegensatz dazu starten die USA und viele asiatische Staaten mit "grünen Technologien" und massiven Konjunkturpaketen durch, während der europäische Veränderungsmotor merklich stottert. Projekte wie das Desertec Programm sollen aber unbedingt realisiert werden:

Solar Tower Spain
Allerdings gibt’s auch in Europa und den mediterranen Staaten exzellente Ideen und engagierte Kämpfer für einen "Green New Deal". Die perfekte Orchestrierung wird aber noch etliche Bewährungsproben im diplomatischen Bereich benötigen.

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